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5.3.2012 (Litlakot): Was für eine wunderbare Überraschung: Unser Wegpunkt "Litlakot" entpuppte sich tatsächlich als kleine Hütte, die auch noch unverschlossen war. Man sollte den Erbauern dieser Hütte Denkmäler setzen, jedem seines, im Akureyri, Skagafjörður oder wo sie sonst herkommen mögen. Kann sich jemand die Erleichterung vorstellen, wenn man am Abend vollkommen erschöpft, ausgehungert und ausgekühlt, nach einem Tag in Wind und Nebel kein Zelt austellen muss und die Nacht zwischen vier festen Wänden verbringen kann? Vor allem, wenn es in der Nacht dann noch zu stürmen anfängt und auch am nächsten Tag, so dass an Weitergehen nicht zu denken ist?
Vorgestern starteten wir planmäßig um die Mittagszeit in der Öxnadalsheiði, direkt an der Ringstraße. Es war erst mal nicht klar, wo der Weg hinauf ins Hochland langgehen sollte, aber ich hatte vor ein paar Jahren alle Wegpunkte der Snowscooterfahrer von hier bis Bergland in der Bergland-Hütte abgeschrieben. So war es kein Problem. Wir folgten dieser Route genau und das ist auch sehr ratsam, da man sonst Gefahr läuft, das Hochtal nicht an der richtigen (und einzig möglichen) Stelle zu queren. Der Anstieg erwies sich als sehr steil und an der Grenze dessen, was mit Pulka und ohne Steigeisen machbar ist. Als wir den Pass (Wegpunkt "Skarð") erreichten, lag zwar das steilste Stück hinter uns, aber von Ebene keine Spur. Es ging erst Mal weiter bergauf und war die Sicht bisher gut, so tauchten wir jetzt in die Wolken ein und sahen bald gar nichts mehr. Wir mäanderten im Blindflug mal auf, mal ab unserem nächsten Wegpunkt entgegen. Gelegentlich fingen die Ski zu gleiten an, ohne sichtbaren Grund, dann hielten wir uns wieder mehr bergan, da wir fürchteten in uns unbekannte Täler abzurutschen. In der Art ging das noch ungefähr drei Stunden bis wir gegen 6 beim Wegpunkt "Gamlavarða" entnervt unser Zelt aufschlugen. Es war ziemlich mild (ein paar Grad minus), schwacher Westwind und es fing an zu schneien. Es sollte die ganze Nacht durchschneien.

Am Morgen immer noch Nebel, mal mehr mal weniger. Die Wolkendecke war nicht dick, manchmal erahnte man die Sonne, aber meistens stapften wir dahin ohne die geringste Vorstellung davon, wie es um uns herum aussehen mochte. Der Schnee war stellenweise sehr tief, das Gelände unverändert hügelig. Wir schafften höchstens 3 km/h. Der Wind frischte wieder auf aus West, was nicht so schlimm war, da wir nach Südost gingen. Trotzdem machte er eine ordentliche Essenspause unmöglich. Also immer schnell weiter und gelegentlich ein Schluck Tee. Weit weg im Süden schimmerte manchmal der Hofsjökull durch den Nebel; aber das war's dann auch mit der Abwechslung.
Das eintönige Dahinstapfen in der hügeligen Landschaft ohne ausreichend gegessen zu haben ermüdete auf Dauer physisch und psychisch. Unser Tagesziel war Litlakot. Nicht dass wir dort irgendetwas Besonderes erwartet hätten: Ein Wegpunkt, nichts weiter. Die letzte Stunde drehte der Wind auf Süd und blies uns jetzt ins Gesicht. Etwa einen Kilometer vor unserem avisierten Ziel zeichnete sich auf einem Hügel etwas ab, das einem Haus glich und genau in Zielrichtung lag. Ich konnte aber noch nicht daran glauben, denn tatsächlich sieht man immer wieder solche Erscheinungen, die (wie Herr Turtur bei Jim Knopf und Lukas) paradoxerweise an Größe verlieren, wenn man sich ihnen nähert und sich schließlich als ein Eisblock, ein Stein oder eine bloße Unebenheit im Schnee entpuppen. Nicht so dieses Mal: Die Erscheinung wurde größer, gewann an Gestalt und endlich war ich überzeugt: Das ist eine Hütte! Eine sehr kleine Hütte zwar, deren Eispanzer an den Landsitz in "Doktor Schiwago" erinnerte, aber eine Hütte. Spannende Frage: Ist sie offen? Wunderbare Antwort: Ja!

Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haten, bekamen wir nochmal Besuch: 4 Snowscooter hielten vor der Hütte. Erster Gedanke: Jetzt wird's eng. Aber sie hatten nur unsere Ski draußen gesehen und erkundigten sich nach unserem Befinden. Wir überzeugten sie, dass alles ok war und sie kündigten uns schlechteres Wetter für die nächsten Tage an, mahnten zur Vorsicht und wünschten uns viel Spaß. Dann fuhren sie zurück zur Ringstraße, wo wir herkamen. Tatsächlich hatte der Wind bereits deutlich an Stärke zugenommen.

Die ganze Nacht hat es gestürmt und auch am jetzt ist an Weitergehen nicht zu denken. So liegen wir den Vormittag bei 0 Grad, aber ganz gemütlich, in der Hütte und warten ab.


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6.3.2012 (Bergland): 11 Uhr Vormittag und es stürmt schon wieder. Gut so. Dann müssen wir nicht weiter gehen. Nach der Apokalypse gestern habe ich einfach keine Lust mehr. Heute Morgen war es ganz still. Kein Wind, gute Sicht. Nach eine unruhigen Nacht voller Träume und Sturm, der an den Wänden rüttelte, mutete das seltsam an. Kein Grund in Bergland zu bleiben, außer dass wir nicht in Stimmung waren. Zu müde. Schuhe, Socken und Handschuhe sind noch nass. Jetzt also wieder Sturm, wenn auch längst noch nicht so schlimm wie gestern Abend. Wir haben trotzdem kein schlechtes Gewissen. Noch ein Tag im Gegenwind und Triebschnee wäre zuviel für uns. Wir bleiben und verabschieden uns damit faktisch von unserem ursprünglichen Ziel Hveravellir.

Eigentlich wollten wir ja gestern in Litlakot bleiben, nachdem es am Morgen so stürmisch war, dass wir erst gar nicht aus den Schlafsäcken gekrochen sind. Aber dann zeigte sich gegen Mittag die Sonne und der Wind flaute ab. Es sind nur 15 km von Litlakot nach Bergland, eine Distanz, die auch an einem Nachmittag mit etwas Glück noch machbar ist. Es sollten die schlimmsten 15 km werden, die ich in immerhin 6 Wintertouren im isländischen Hochland erlebt habe. Nicht mal der Hofsjökull hat mir derart zugesetzt und das war auch keine leichte Sache. Und sollte es - diese Tour mitgezählt - bei 7 bleiben, dann haben die 15 km von Litlakot nach Bergland einen wesentlichen Anteil daran.
Anfangs ging es noch ganz gut, aber schon nach einem km tauchten wir in eine Wolkenbank ein. Ein letzter Blick zurück auf die kleine, vereiste Hütte, dann Sicht 0. Der Wind frischte schon wieder auf, war aber noch erträglich. So ging das eine ganze Weile dahin, mal war der Nebel dichter, mal weniger dicht, mal ahnte man die Sonne, mal nicht. Der Wind nahm anfangs kaum merklich aber kontinuierlich an Stärke zu. Südwind. Also immer ins Gesicht. Irgendwann war klar, dass das kein schwacher Wind mehr war, sondern eine Windstärke, bei der wir es noch am Morgen abgelehnt hätten zu gehen! Geschätzte 13 m/s, mindestens. Half aber nichts mehr. Wir waren jetzt schon 8 km unterwegs und an den letzten 7 sollte es nicht scheitern. Wir durchquerten eine Senke, als der Wind gerade etwas nachließ, als wolle er Luft holen. Die Gelegenheit schien günstig für einen Schluck Tee und ein paar Nüsse. Aber noch während ich dabei war, die Thermoskanne auszupacken, ging es richtig los. Ganz plötzlich blies es mir den Triebschnee mit einer Gewalt unter die Brillengläser, dass ich richtig erschrak. Nichts wie weg. Wir hielten uns Richtung Südost, der Wind kam also schräg von vorn. Wohl 15 m/s, in Böen sicher mehr. Die beste Orientierung gab der Winkel, den wir beim Gehen mit der Richtung des Triebschnees bildeten. Die Sicht war meist miserabel und wurde schon deshalb immer schlechter, weil die Brillengläser immer mehr vereisten und es zusehends dunkler wurde. Das Gelände war sehr hügelig, was wir aber nicht sehen konnten. Wir bemerkten es es immer erst dann, wenn uns plötzlich der Schlitten von hinten anschob und die Ski von alleine glitten, oder wenn es mit einem Mal so schwerfällig ging, dass wir kaum mehr einen Schritt neben den andern setzen konnten. Die letzten 3 km steigerte sich der Wind - jedenfalls gefühlt - zum Orkan. Die fehlende Sicht, das ewige Auf und Ab und der Sturm ließen uns quälend langsam voran kommen. Schließlich war es auch ganz dunkel geworden. Das GPS zeigte noch 2 km und ich erwartete sehnlichst den Punkt, ab dem wir im m und nicht mehr in km rechnen würden. Hätten wir nicht gewusst, dass es nur ein Katzensprung zur rettenden Hütte war, wir hätten längst aufgegeben und das Zelt aufgeschlagen. Das GPS zeigte 500 m bis zur Hütte, als das Gelände plötzlich derart steil anstieg, dass ich nicht mehr weiter konnte. Eine kurze Rampe nur, aber es ging nicht. Ich versuchte die Ski parallel zum Hang einzukanten. Zentimeterweise ging es voran. Wären wir nicht de facto völlig blind gewesen, wir hätten den Hügel einfach umgehen können. So war es, als habe sich die Natur in den Kopf gesetzt, uns keinesfalls in Bergland ankommen zu lassen. Es fehlte nicht viel und es wäre ihr gelungen. Wir hatten nicht die Muße, auf die Uhr zu schauen, aber die letzten 500 m haben uns sicherlich eine halbe Stunde Zeit gekostet. Endlich spitzte das Hüttendach aus der kleinen Senke, in der geschützt Bergland steht. Die Tür war gegen den Wind kaum zu öffnen. Die Erleichterung endlich im Vorraum der Hütte zu stehen, Tür zu, Wind draußen, war unbeschreiblich. Fast 7 h haben wir für die 15 km gebraucht. Als wir am Abend in der gemütlichen Hütte saßen, heulte draußen der Strurm und - ohne Witz - das ganz Gebäude vibrierte.

Es ist 7 Uhr abends und das Haus vibriert schon wieder. Am Nachmittag ging es wieder richtig los. Diesmal ist es der Nordwind. Wir haben mollige 15 Grad in der Hütte, aber keinen Handyempfang.

In der Nacht sagte Gerd: "Hörst du das?" Ich hätte schon schwer hörgeschädigt sein müssen, es nicht zu hören. Der Nordwind steigerte sich zu einem Crescendo, dass die Wände zitterten, die Läden (obgleich geschlossen) schlugen und der Weltuntergang nahe schien. Gab es in Island überhaupt eine Sintflut? Oder wurden die Isländer einfach ins Meer gepustet? Gegen jede Vernunft, warm und geborgen im Schlafsack liegend, schlug mein Herz trotzdem schneller. Ich konnte nichts dagegen zun. Urängste wohl.

Der zweite Tag in Bergland bricht an. Die Sonne scheint, soweit das durch den Triebschnee zu erkennen ist. Der Wind hat auf West gedreht, was zur Folge hat, dass die Tür nach draußen kaum mehr zu öffnen ist. Wozu auch? An Gehen ist eh' nicht zu denken und - wunderbar! - Bergland hat ein Innenklo.

1/2 6 abends. Das Wetter war den ganzen Tag unverändert, Sturm aus Westen, keine Sekunde nachlassend. Aber immerhin stieg das Barometer um 8 mbar auf 864.


9.3.2012 (Laugafell): Gestern Morgen in Bergland sah es noch ganz danach aus, als würden wir unseren dritten Tag dort verbringen. Gerds Vorbereitungen für den Aufbruch (geschäftiges Vollstopfen etlicher Tüten und Säcke) wurden durch meine demonstrative Weigerung zu gehen im Keim erstickt. Solange ich noch den Wind um's Haus pfeifen hörte war nichts zu machen. Gegen 11 dann die Wende: Der Wind hatte sich (fast) gelegt, höchstens 8 m/s. Um 20 vor 12 sind wir nach Laugafell aufgebrochen. Die Strecke führt genau nach Süden durch ziemlich eintöniges, leicht hügeliges Gelände. Wir wussten, was uns erwartet, da wir diesen Abschnitt 2007 schon einmal gegangen waren. Nach etwa der Hälfte des Weges kam die einzige Abwechslung: Bei N 65 06,541 und W 18 19,845 ist ein Fluss zu queren, der üblicherweise nicht komplett zugefroren ist. Wir fanden aber ohne große Probleme zwei Schneebrücken, die uns aushielten.
Anders als 2007 war die alte Hütte von Ferðafelag Akureyrar diesmal nicht offen! Aber der Code, den ich mir vorab besorgt hatte, stimmte. Offen war wie immer die Umkleide für den Pool, allerdings derart zugeschneit, dass Gerd erst Mal den Weg freischaufeln musste.
Ich habe mittlerweile die Schnauze vom ewigen Wind derart gestrichen voll, dass ich nicht mehr weg will. Wohin auch? Hveravellir ist mittlerweile unerreichbar. Zurück nach Norden? Auch blöd. Weiter nach Nyídalur? Denkbar, kennen wir aber schon. Mal hören, was Hjálmtýr meint. Ich habe Handyempfang und werde später anrufen.

18 Uhr. Wir haben den Tag genossen. Am Morgen war es noch sonnig, wir sind sogar in den Pool gegangen. Gegen Mittag fing es wieder an zu aus SO zu winden und steigerte sich bis zum Abend. Jetzt ist es draußen wieder unerträglich und Hjálmtýr kündigte uns für die nächsten Tage noch wesentlich schlechteres Wetter an: "Don't move!". Er war nicht gerade begeistert von unserer Endstation: "You couldn't have picked a place much closer to the center of Iceland." Mal sehen, wie er unseren Abtransport organisiert.

10.3.12: Hjálmtýr scheint recht zu behalten. Die ersten Anzeichen der angekündigten Apokalypse können wir schon beobachten: Der Wind ist noch ähnlich stark wir gestern Abend, aber die Sicht ist gleich Null. Schwer zu sagen, ob es schneit oder nur Triebschnee durch die Luft geblasen wird.
Da wir Handy-Empfang haben (SMS drinnen kein Problem, zum Telefonieren muss man raus gehen) habe ich die 10, 15 und 20 Uhr Nachrichten eingeführt. Die 10-Uhr-Nachrichten brachten lediglich einen entgangenen Anruf einer mir unbekannten Telefonnummer. Meistens ist eine SMS von Hjálmtýr im Programm mit der aktuellen Wettervorhersage (Windrichtung und -stärke). Das größte Abenteuer sind jetzt die 30 m rüber ins Klohaus, wo die beheizte Schüssel wartet. Wir hätten uns kaum einen komfortableren Ort aussuchen können, um die Rettung abzuwarten.

14:00 Uhr. Das Haus vibriert. Die Keksrolle auf dem Esstisch wackelt. Ich trau' mich nicht mal mehr auf's Klo.

19:00 Uhr. Sturm unverändert, aber Plusgrade. Der Schnee ist so nass, dass er nicht mehr aufgewirbelt wird. Es bilden sich Wasserlachen.

11.3.2012: Seit 14:00 hat der Sturm nachgelassen. Jetzt ist es fast windstill und auch wieder kälter. Hjálmtýr ist unterwegs und schreibt regelmäßig SMS. Jetzt kurven sie gerade beim Þórisvatn rum. Voraussichtlich werden sie irgendwann in der Nacht hier ankommen. Morgen geht es dann zurück nach Reykjavík.


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Nachtrag: Der Delorme GPS-Communicator


Bei Hochlandtouren, besonders im Winter, muss man für Notfälle gerüstet sein. Ich würde mich dabei nicht auf GSM verlassen, denn obwohl die Kommunkation mit normalen Mobiltelefonen mittlerweile fast überall möglich ist, kann es eben doch passieren, dass man keinen Empfang hat. Satellitentelefone (Iridium) sind sehr zuverlässig, aber die Geräte sind vergleichsweise schwer und brauchen viel Strom. In diesem Jahr brachte mich ein Freund auf die Idee, einen GPS-Communicator zu benutzen. In meine Fall ein Gerät der Firma Delorme.
Der Communicator leistet dreierlei: Er weiß die aktuelle Position und schickt diese Information über Satellit an eine zentrale Stelle; dort ist sie über eine Webseite für Interessierte abrufbar. Darüberhinaus bietet er die Möglichkeit mit Hilfe vordefinierter Nachrichten auf rudimentäre Art zu kommunizieren. (Eine App für Android - mittlerweile auch für iOS - erlaubt sogar Versand und Empfang von SMS; aber das konnte ich nicht testen.)
Zunächst muss man sich überlegen, wer eine Nachricht (email oder SMS) mit der aktuellen Position bekommen soll. Dieser Verteiler mit email-Adressen und Telefonnummern wird einmal vorab erstellt. Dann werden drei Nachrichten vordefiniert (mehr geht nicht), in meinem Fall folgenden Inhalts:
  • Everything ok. We are on schedule.
  • Everything ok. We are behind schedule.
  • We need help. Please get us out here.
Plus ein Link auf die Koordinaten der aktuellen Position. Als letzten Notanker bietet das Gerät noch einen SOS-Knopf, der einen Notruf absetzt, welcher an die jeweils zuständigen lokalen Rettungsdienste weitergeleitet wird. Der Knopf ist gut gesichert, kann also nicht versehentlich ausgelöst werden.
Neben dem Versand dieser Nachrichten gibt es die Möglichkeit den gesamten Track aufzuzeichnen: In diesem Fall wird alle 10 Minuten die aktuelle Position gesendet, so dass die ganze Tour live im Internet verfolgt werden kann.
Das hat alles hervorragend funktioniert! Jeder, der es wissen sollte oder wollte, kannte unseren aktuellen Aufenthaltsort und das allgemeine Befinden. Gelegentlich kann es kleinere Probleme geben: Bei meiner Frau etwa landete die email im Spam (warum auch immer) und bei einem der isländischen Kontakte kam die SMS nicht an (warum auch immer). Das waren aber die beiden einzigen Fälle und die sind uns bereits vorab beim Testen aufgefallen. Die Antenne des Geräts erwies sich als sehr gut. Ich hatte es normalerweise tagsüber im Schlitten unter der Persenning. Das war kein Problem. Auf der Rückfahrt nach Reykjavík habe ich interessehalber den Communicator an die (geschlossene) Fensterscheibe gehalten und hatte selbst da Empfang (unsere Angehörigen haben sich über das rasante Fortkommen gewundert).
Der Stromverbrauch ist gering. Bei mir war die Track-Funktion immer eingeschaltet, trotzdem reichten 2 Lithium AA-Batterien etwa drei Tage.
Fazit: Eine super Sache!